Immer wenn wir etwas Neues über uns entdecken oder klarer sehen, was wir tun und wie wir es tun, lösen wir einen Knoten und öffnen uns für neue Chancen und
Möglichkeiten. Dieser Prozess kommt nie zum Stillstand. Je besser wir uns selber
kennen, umso mehr Erlebnismöglichkeiten stehen uns offen.

Die Therapeutin (oder der Therapeut) spricht nicht von einer höheren oder gar
überlegenen Position aus, sondern der Kontakt findet auf gleicher Ebene statt.

Die Therapeutin (oder der Therapeut) erkennt an, dass diejenige (oder derjenige),
die (der) zu ihr (oder ihm) kommt, am besten über sich Bescheid weiß.
Du bestimmst das Thema und den Inhalt der Stunden und auch das Tempo, in dem
du deine Anliegen bearbeiten möchtest. Du wirst nicht ausgefragt und hast
ausdrücklich das Recht, manches nicht zu erzählen, wenn du es nicht willst.

Die Therapeutin (oder der Therapeut) gibt Anregungen oder hat Ideen für kleine Experimente. Sie (oder er) respektiert, wenn du darauf jetzt nicht eingehen
willst.

Die Therapeutin (oder der Therapeut) bestimmt kein Ziel für dich, das du nicht selber
auch erreichen möchtest. Sie (oder er) unterstützt dich darin, deine eigenen Ziele
und Wünsche zu entdecken, und überlegt gemeinsam mit dir, wie du sie erreichen kannst.
Nachdem du dies gelesen hast, hast du vielleicht eine Vorstellung davon, was
Therapie sein kann und was sie für dich bedeuten könnte. Und vielleicht fällt es dir
jetzt leichter, einen Versuch damit zu wagen.

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